Bis vor einigen Jahren kannte der deutsche Immobilienmarkt scheinbar nur eine Richtung: Über ein gutes Jahrzehnt hinweg stiegen die Preise nicht nur kontinuierlich, sondern größtenteils auch rasant. Dieser langjährige Aufwärtstrend fand Mitte des Jahres 2022 sein Ende: Von 2022 bis 2024 sorgten vor allem steigende Zinsen und eine zurückhaltende Nachfrage für spürbare Preisrückgänge, die viele einen Immobilien-Crash befürchten ließen. Doch nachdem die durchschnittlichen Immobilienpreise zwischen Anfang 2022 und Mitte 2024 um rund 13 Prozent gesunken waren, hat der deutsche Immobilienmarkt nunmehr scheinbar die Wende geschafft: 2025 sind die Preise wieder gestiegen, wenn auch moderat. Die DSS Vermögensverwaltung wirft einen Blick auf die aktuellen Zahlen.
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Aussichten für den Immobilienmarkt 2022: Anlageimmobilien weiter stark gefragt
Anleger, die auf Immobilien gesetzt hatten, lagen in der jüngsten Vergangenheit mit ihrem Investment in der Regel goldrichtig. Denn die Preise für Wohnimmobilien sind zuletzt schneller denn je in die Höhe geschossen: Dem Häuserpreisindex des Statistischen Bundesamtes zufolge lagen die Kaufpreise für Wohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser im dritten Quartal 2021 im Schnitt um 12 Prozent über denen des Vorjahreszeitraums – der stärkste Anstieg seit Beginn der aktuellen Statistik. Damit brachen die Wohnimmobilienpreise einen Rekord, der erst im Quartal zuvor mit einem Plus von 10,8 Prozent aufgestellt wurde. Allein gegenüber diesem Vorquartal haben sich Wohnimmobilien im dritten Quartal um 4,2 Prozent verteuert.
Immobilien bleiben als Investment weiter spannend – Kaufpreise legten erneut deutlich zu
Immobilien gelten Anlegern in aller Welt als Assets, die auch und gerade in Krisenzeiten exzellente Wertanlagen abgeben. Diesem Ruf haben sie in der Corona-Krise bislang alle Ehre gemacht. Bereits in einem früheren Beitrag hatte die DSS Vermögensverwaltung die scheinbare „Corona-Resistenz“ von Immobilieninvestments zum Thema gemacht. Jetzt belegt eine weitere Erhebung, dass Betongold sich nicht nur als krisenfest erwiesen hat, sondern der deutsche Immobilienmarkt in Pandemie-Zeiten vielmehr geradezu aufgeblüht ist: Die Preise kletterten teilweise um bis zu 15 Prozent.
Sind Immobilieninvestments „Corona-sicher“? Studien belegen steigende Preise
Die Covid-19-Pandemie hat die Attraktivität von Wohnimmobilien als Kapitalanlage nach Einschätzung von Experten nur noch gesteigert. Besonders Einfamilienhäuser sind nach wie vor äußerst gefragt. Das liegt nicht nur daran, dass die im Lockdown stark eingeschränkten sozialen Aktivitäten und das vermehrte Arbeiten im Home Office den eigenen vier Wänden einen höheren Stellenwert verliehen und den Wunsch nach einem Eigenheim verstärkt haben. Vielmehr sind die durch die aktuellen Unwägbarkeiten verunsicherten Anleger vermehrt in den sicheren Anlagehafen Immobilien geströmt. Die Preise am Immobilienmarkt zeigen sich dementsprechend von der Corona-Krise größtenteils unbeeindruckt. Die DSS Vermögensverwaltung zu der scheinbaren „Corona-Resistenz“ von Immobilieninvestments.